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Bauphysikalische Ertüchtigung von Gebäuden

Author(s): J. Dreyer
Medium: journal article
Language(s): de 
Issue: "Bauphysik", December 2002, n. 6 v. 24
Page(s): 341-346
Abstract:

Die Bauphysik beschreibt für das Funktionieren eines Gebäudes wesentliche Prozesse und Zustände. Sie entscheiden über Behaglichkeit, Gesundheit, Hygiene, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit. Leider wird in der bauphysikalischen Entwurfspraxis der Prozeßcharakter der Zustände und die Verknüpfung bauphysikalischer Eigenschaften nicht genügend beachtet. Zur Beurteilung eines Gebäudes werden häufig nur Einzelwerte, wie z. B. Wärmedurchgangskoeffizienten, Heizwärmebedarf, Tauwasserfreiheit, Schalldämmaße herangezogen. Die starke Vereinfachung der Prozesse und die Einzelwertbetrachtung kann zu Fehlern führen. Dämmaßnahmen werden zu positiv bewertet, Kondesnwasserbildung unter- bzw. überschätzt und auch solorare Energiegewinne falsch beschrieben. Die Verbesserung des thermischen Standards in Richtung auf das Niveau von Niedrigenergie- und Niedrigstenergiehäusern verlangt nach verbesserten Verfahren zur Bewertung der thermisch-hygrischen Performance. Um Gebäude so zu ertüchtigen, daß sie möglichst viele Anforderungen passiv und auf natürliche Weise erfüllen können, d. h. u. a. mit einem Minimum an haustechnischen Anlagen auskommen, muß man komplexere Methoden der bauphysikalischen Beurteilung verwenden. An Hand einiger Beispiele aus dem Bereich der Innenluftqualität, der thermischen Performance eines Gebäudes auf das Ganzjahresverhalten, des Witterungsschutzes und der Durchfeuchtung von Baukonstruktionen durch aufsteigende Feuchtigkeit wird das Anliegen erläutert.

Available from: Wilhelm Ernst und Sohn - Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG

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Reference-ID: r0032518
Created: 23/01/2009
Last Updated: 27/02/2013