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Ersatz des Aufschweißbiegeversuchs durch äquivalente Stahlgütewahl

Author(s): Gerhard Sedlacek
Susamme Höhler
Winfried Dahl
Bertram Kühn (II)
Peter Langenberg
Manfred Finger
Franz-Josef Floßdorf
Falko Schröter
Aloys Hocké
Medium: journal article
Language(s): de 
Issue: "Stahlbau", July 2005, n. 7 v. 74
Page(s): 539-546
DOI: 10.1002/stab.200590118
Abstract:

Die zukünftige Europäische Normenfamilie mit Bemessungs-, Produkt- und Prüfnormen wird kei-ne Norm für den Aufschweißbiegeversuch (AUBI) nach SEP 1390 (1996) enthalten, so daß bei Aufrechterhaltung der Qualitätsanforderungen, die der AUBI lieferte, ein Ersatzkriterium erforderlich ist. Der Beitrag zeigt die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens der BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen), mit dem ein Äquivalenzkriterium zwischen Bestehen des AUBI-Versuchs und der Kerbschlagarbeit gesucht wurde. Aus dem Vergleich von Prüfungen mit ausgesuchten Proben und aus Ergebnissen von Ringuntersuchungen des Stahlinstituts VDEh (Verein Deutscher Eisenhüttenleute) läßt sich für Stähle S355 ableiten, daß der AUBI-Versuch mit ausreichender Wahrscheinlichkeit positiv ist, wenn die bruchmechanisch begründeten Bedingungen der EN 1993-1-10 oder des DIN-Fachberichtes 103 eingehalten werden und zusätzlich bei Erzeugnisdicken über 30 mm Feinkornbaustähle eingesetzt werden. Auch für andere Stähle wurden zusätzliche Kriterien abgeleitet.

Available from: Wilhelm Ernst und Sohn - Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG        Wiley Online Library

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Internal Information

Reference-ID: r0021860
Created: 07/10/2005
Last Updated: 27/02/2013